Diese kleine Studie mit 50 jungen Erwachsenen (Durchschnittsalter 27 Jahre) untersuchte, wie viele Ärzte und Medikamente Betroffene mit sich überlappenden chronischen Schmerzerkrankungen (z.B. Fibromyalgie, chronischen Rückenschmerzen und chronischem Fatigue-Syndrom) in Anspruch nehmen. Im Schnitt hatten Teilnehmende 4,4 solcher Erkrankungen gleichzeitig. 72% waren aktuell in Behandlung, meist bei Hausärzten, mit durchschnittlich fast 3 aktuellen und über 4 früheren Behandlern. Trotz dieser intensiven Versorgung gaben 77,7% an, dass sich ihr Zustand nicht verbessert oder sogar verschlechtert hat. Die Anzahl der Ärzte oder Medikamente hing nicht mit besseren Schmerz- oder psychischen Werten zusammen. Die Autoren schließen, dass die aktuelle Versorgung oft wenig bringt und fordern besser abgestimmte, interdisziplinäre Behandlungsansätze. Wichtig: Die Studie ist sehr klein und beschreibend, sie zeigt keine Ursachen oder Wirksamkeit bestimmter Behandlungen, sondern nur, wie die Versorgungssituation aktuell aussieht.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1097/AJP.0000000000001384).