Diese Studie untersucht, wie stark Long Covid (anhaltende Beschwerden nach einer Corona-Infektion) das Leben von Menschen in den USA beeinträchtigt und wie viel Forschungsgeld die US-Gesundheitsbehörde NIH dafür bereitstellt. Die Forscher berechneten die sogenannte Krankheitslast (Jahre mit Behinderung, kurz YLD) anhand von Bevölkerungsdaten und verglichen sie mit der tatsächlichen Förderung. Ergebnis: Long Covid verursacht eine ähnlich hohe Krankheitslast wie Alzheimer oder Asthma, erhält aber nur 14% der Fördermittel, die dieser Last entsprechen würden (106 statt 739,8 Millionen Dollar). ME/CFS schneidet noch schlechter ab: Es bekommt weniger als 1% der angemessenen Förderung und ist damit die am stärksten unterfinanzierte Erkrankung im Vergleich. Zudem zeigte sich: Krankheiten, die vor allem Männer betreffen, erhalten pro Krankheitslast-Einheit über fünfmal mehr Fördergeld als Krankheiten, die vor allem Frauen betreffen – zu denen auch Long Covid und ME/CFS zählen. Die Studie beruht auf Umfrage- und Förderdaten, keine klinische Studie mit Behandlung. Sie liefert wichtige Belege dafür, dass ME/CFS und Long Covid im Verhältnis zu ihrer tatsächlichen Belastung stark unterfinanziert
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s43856-026-01516-7).