Der Artikel ist ein Überblick über die Wirkung von Creatin – einem körpereigenen Stoff, der Energie speichert – auf das Gehirn. Creatin kann das Gehirn zwar etwas anreichern, aber weniger stark als die Muskulatur, weil die Blut‑Gehirn‑Schranke den Transport begrenzt. In Studien zeigte Creatin‑Supplementierung bei geistiger Belastung, Stress oder Schlafmangel leichte Verbesserungen der Konzentration, des Gedächtnisses und weniger Erschöpfung. Erste Tier‑ und kleine Humanstudien deuten zudem auf eine mögliche stimmungsaufhellende Wirkung über den mTORC1‑Signalweg hin. Für das chronische Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) gibt es Hinweise, dass Creatin die körperliche Leistungsfähigkeit und die Schmerzintensität reduzieren kann, aber die Wirkung auf die allgemeine Müdigkeit ist unklar. Die meisten Befunde stammen aus kleinen, methodisch unterschiedlichen Studien, oft ohne direkte Messung des Creatinspiegels im Gehirn, sodass definitive Aussagen fehlen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.12740/PP/OnlineFirst/220253).
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