In dieser systematischen Übersichtsarbeit wurden 27 randomisierte Studien (insgesamt 1.998 erwachsene Teilnehmende) untersucht, die nach einer COVID‑19‑Infektion anhaltende Beschwerden (Post‑COVID‑19‑Syndrom) hatten. Verglichen wurden betreute körperliche Programme (z. B. kardiopulmonale Rehabilitation, kombinierte Trainings), psychologische Angebote (vor allem kognitive Verhaltenstherapie, Lebensstil‑Anpassungen) sowie alternative Verfahren (Neuromodulation, Komplementär‑ und Sauerstofftherapien) mit üblicher Versorgung, Placebo oder anderen aktiven Maßnahmen. Die körperlichen Reha‑Programme verbesserten konsequent die Herz‑Lungen‑Leistung und die Gehstrecke. Die kognitive Verhaltenstherapie und gezielte Lebensstil‑Änderungen reduzierten das subjektive Erschöpfungsgefühl und Konzentrationsprobleme. Bei den alternativen Methoden waren die Ergebnisse uneinheitlich und häufig nicht besser als Placebo. Nur etwa ein Fünftel der Studien wies ein geringes Verzerrungs‑Risiko auf; viele hatten kleine Stichproben, fehlende Verblindung und kurze Nachbeobachtungszeiten. Insgesamt zeigen betreute körperliche Rehabilitation und kognitive Verhaltenstherapie vielversprechende, aber noch vorläufig
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.2340/jrm.v58.46279).
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