[The Role of ME/CFS Phenotype in Outpatient Post-COVID Rehabilitation].

30.03.2026 · Pneumologie (Stuttgart, Germany) · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte, wie viele Menschen mit Post-COVID-Syndrom (anhaltenden Beschwerden nach einer Corona-Infektion) in einer ambulanten Rehabilitation zusätzlich die Kriterien für ME/CFS erfüllen. Dafür wurden Akten von 216 Reha-Patient*innen ausgewertet und mit den Canadian Consensus Criteria auf ME/CFS geprüft. Ergebnis: Etwa 7% (15 Personen) erfüllten die ME/CFS-Kriterien, meist jüngere Frauen. Diese Gruppe hatte zu Beginn deutlich stärkere Erschöpfung (gemessen mit einem Fatigue-Fragebogen, FAS) und eine geringere körperliche Leistungsfähigkeit (gemessen mit einem 6-Minuten-Gehtest). Wichtig: Während sich die Erschöpfung bei den Nicht-ME/CFS-Patient*innen durch die Reha besserte, blieb sie bei den ME/CFS-Patient*innen unverändert oder verschlechterte sich leicht. Die körperliche Leistungsfähigkeit verbesserte sich in beiden Gruppen ähnlich. Die Studie ist klein (nur 15 ME/CFS-Fälle) und rückblickend angelegt, die Ergebnisse sollten daher als vorläufig gelten. Sie zeigt aber, dass ME/CFS-Betroffene möglicherweise von Standard-Reha-Programmen weniger profitieren als andere Post-COVID-Patient*innen und dass angepasste Reha-Konzepte nötig wären.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1055/a-2823-6976).

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