Ocular Symptoms in Long COVID: A Cross-Sectional Study.

01.01.2026 · Clinical ophthalmology (Auckland, N.Z.) · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte bei Menschen mit Long COVID, ob neu aufgetretene Augensymptome (verschwommenes Sehen, trockene Augen, Lichtblitze) mit anderen gesundheitlichen und sozialen Problemen zusammenhängen. Von 595 Teilnehmenden hatten 57% solche Augensymptome. Diese Gruppe berichtete über schlechteren allgemeinen Gesundheitszustand, mehr finanzielle Sorgen und Wohnungsprobleme, sowie deutlich häufiger neu diagnostizierte Dysautonomie (Fehlregulation des vegetativen Nervensystems, das z.B. Herzschlag und Kreislauf steuert) und ME/CFS (21% vs. 9%). Auch Schwindel, Kälteempfindlichkeit, Druckgefühl am Hinterkopf, Ohrgeräusche und Zittern kamen in dieser Gruppe häufiger vor. Die Autoren schließen, dass Long-COVID-Betroffene mit Augensymptomen möglicherweise eine schwerer betroffene Untergruppe darstellen. Die Studie ist eine Querschnittsuntersuchung (nur eine Momentaufnahme, keine Verlaufsdaten), basiert auf Selbstauskünften und kann daher keine Ursache-Wirkung-Beziehungen belegen. Für ME/CFS-Betroffene ist die Studie interessant, weil sie zeigt, dass Augenbeschwerden mit ME/CFS und Dysautonomie zusammenhängen können, was auf gemeinsame Mechanismen hindeuten könnte.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.2147/OPTH.S565596).

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