Assessment and Incidence Determination of Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome Following a SARS-CoV-2 Infection in a Prospective Cohort of Hospital Employees.

03.03.2026 · Medicina (Kaunas, Lithuania) · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte Krankenhausmitarbeitende, die sich zwischen März 2020 und Mai 2021 mit SARS-CoV-2 infiziert hatten und danach anhaltende Erschöpfung berichteten. Von 221 Betroffenen litten 11,8% weiterhin an Erschöpfung (Post-COVID-Syndrom), bei 3,2% wurde ME/CFS diagnostiziert (nach den sogenannten Canadian Consensus Criteria, einem anerkannten Diagnoseschema). 19 Personen nahmen an ausführlichen Untersuchungen teil: Bei 42% zeigte ein Kurztest der Denkleistung (MoCA) auffällige Werte. Blutuntersuchungen ergaben bei zwei Drittel erhöhte Autoantikörper gegen bestimmte Zell-Rezeptoren (GPCR), bei fast 87% Hinweise auf eine mögliche Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus (das u.a. Pfeiffersches Drüsenfieber auslöst), und bei knapp 39% Gerinnungswerte, die auf Entzündungsprozesse hindeuten. Die Autoren vermuten, dass diese drei Faktoren – Virus-Reaktivierung, Autoantikörper und Gerinnungsveränderungen – eine Rolle bei der Entstehung von ME/CFS nach Corona spielen könnten. Die Studie ist klein und liefert nur vorläufige, grobe Schätzwerte zur Häufigkeit; weitere Forschung ist nötig, um die Ursachen besser zu verstehen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/medicina62030480).

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