Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit dem Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS), einer Erkrankung, bei der Mastzellen (bestimmte Immunzellen) überaktiv sind und Botenstoffe ausschütten, die viele Körpersysteme beeinflussen können. MCAS zeigt – ähnlich wie ME/CFS – sehr unterschiedliche Verläufe und verzögerte 'Abstürze' nach Belastung, vergleichbar mit der post-exertionellen Malaise (PEM). Übliche Labortests erklären dabei oft nicht, wie es einer Person tatsächlich geht. Die Autoren schlagen ein theoretisches Modell vor: Anstatt nur einzelne Botenstoffe zu messen, wird der Körperzustand anhand von 'Energiereserve' und 'Belastungsdruck' beschrieben. Daraus leiten sie vier mögliche Zustände ab: erholungsfähig, stabiles Plateau, langsames Abgleiten oder absturzgefährdet (ein kritischer Kipppunkt, ab dem Erholung schwerer wird). Zusätzlich betrachten sie, wie stark verschiedene Körpersysteme gemeinsam reagieren ('Synchronisation'). Dies ist ein reines Konzeptpapier ohne neue Patientendaten – es wurde nichts experimentell getestet, sondern ein Denkmodell vorgeschlagen, das künftig überprüft werden soll. Es könnte helfen, Krankheitsverläufe besser zu verstehen und einzuordnen, liefert abe
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fimmu.2026.1865449).