Dieser Bericht fasst die 3. Internationale Konferenz des Charité Fatigue Centers (Mai 2025) zu ME/CFS zusammen, einer schweren Erkrankung mit Erschöpfung, Schmerzen, Denkproblemen und der typischen Verschlechterung nach Belastung (Post-Exertional Malaise, PEM). Fast 200 Forschende trafen sich vor Ort, rund 3.700 Menschen verfolgten die Veranstaltung online. In 33 Vorträgen ging es um post-akute Folgen von COVID-19, Versorgungsstrukturen sowie mögliche Krankheitsmechanismen: Probleme im Herz-Kreislauf-System, Fehlregulationen des Immunsystems, Autoimmunreaktionen (bei denen der Körper eigene Strukturen angreift) und gestörter Stoffwechsel. Auch erste Ergebnisse aus klinischen Studien wurden vorgestellt, unter anderem zu Behandlungen, die gezielt gegen fehlgeleitete Antikörper wirken sollen. Diese Studien sind aber noch nicht abgeschlossen und liefern keine gesicherten Therapieerfolge. Der Text betont, dass ME/CFS trotz gestiegener Aufmerksamkeit durch die Pandemie weiterhin stark unterfinanziert und wissenschaftlich zu wenig erforscht ist. Es handelt sich um einen Konferenzbericht, keine neue Einzelstudie – konkrete neue Erkenntnisse fehlen daher noch.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.autrev.2026.104043).