Between silence and solutions: a global guideline review of long COVID care and services in Australia.

20.03.2026 · BMC health services research · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie Australien und andere Länder (USA, Kanada, UK, Neuseeland, WHO) mit Long Covid umgehen – also den anhaltenden Beschwerden nach einer Corona-Infektion, die ME/CFS in vielen Symptomen ähneln. Die Forschenden verglichen aktuelle Behandlungsleitlinien und prüften, welche Versorgungsangebote es in Australien tatsächlich gibt. Ergebnis: International wird eine koordinierte, hausarztbasierte Versorgung mit verschiedenen Fachrichtungen empfohlen. In Australien ist die Versorgung jedoch zersplittert: Viele Angebote sind private, kostenpflichtige Praxen, wodurch Zugang und Bezahlbarkeit stark variieren. Krankenhausambulanzen für Long Covid wurden vielfach in bestehende Angebote für chronische Erkrankungen eingegliedert. Ein zentrales Problem ist, dass es keinen eigenen Diagnosecode für Long Covid gibt – dadurch können Betroffene nicht systematisch erfasst werden, was Planung und Forschung erschwert. Die Autoren fordern mehr nationale Steuerung, Schulung von Fachpersonal, verlässliche Finanzierung, bessere Aufklärung und eine patientenzentrierte Zusammenarbeit zwischen Behandelnden und Betroffenen. Für ME/CFS relevant: Australien entwickelt aktuell auch

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12913-026-14268-w).

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