Diese Übersichtsarbeit (Meta-Analyse) wertete 57 Studien mit rund 4200 Teilnehmenden aus, die verschiedene Bewegungsformen bei ME/CFS und Fibromyalgie verglichen – zum Beispiel Ausdauertraining, Krafttraining, Wassergymnastik, Intervalltraining und Kombinationen davon. Untersucht wurden Effekte auf körperliche Leistungsfähigkeit (Gehtest), Stimmung (Angst, Depression) und Lebensqualität sowie Schmerz. Ergebnis: Kombiniertes Training half am meisten bei körperlicher Leistungsfähigkeit und Depression, Ausdauertraining bei Angst, hochintensives Intervalltraining bei Lebensqualität, und Wassertraining am meisten bei Schmerzreduktion. Wichtig: Die Studie behandelt ME/CFS und Fibromyalgie gemeinsam, ohne die Erkrankungen getrennt auszuwerten. Das ist problematisch, da bei ME/CFS Belastung oft zu einer Verschlechterung (Post-Exertional Malaise) führen kann, was bei Fibromyalgie seltener der Fall ist. Die Ergebnisse könnten daher stärker von Fibromyalgie-Studien geprägt sein und sind nicht direkt auf ME/CFS übertragbar. Die Autoren selbst betonen, dass die Trainingsart wichtiger war als Dauer oder Häufigkeit. Insgesamt liefert die Arbeit erste Hinweise, aber keine gesicherten Empfehlungen
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.jpsychores.2026.112618).