Dieser Übersichtsartikel fasst den aktuellen Wissensstand zu neurologischen Langzeitfolgen von COVID-19 (Long-COVID) zusammen. Etwa 5% der Erkrankten, häufig Frauen im arbeitsfähigen Alter (18-50 Jahre), leiden dauerhaft unter Folgeerscheinungen. Zu den häufigsten Symptomen zählen anhaltende Denk- und Konzentrationsstörungen ('Brain Fog'), chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS), Entzündungen des Nervensystems (auch des vegetativen Nervensystems, das z.B. Herzschlag und Blutdruck steuert), sowie Angst und Depression. Die Autoren erklären mögliche zugrundeliegende Mechanismen: Entzündungsprozesse im Nervensystem, gestörte Signalübertragung zwischen Nervenzellen, Fehlfunktionen des Immunsystems sowie Schäden an Blutgefäßen und kleinsten Blutgefäßen (Mikrogefäße). Es handelt sich um eine reine Literaturübersicht ohne eigene neue Experimente oder Patientendaten - es werden keine neuen Behandlungsmethoden getestet, sondern der bisherige Forschungsstand zusammengefasst und therapeutische Ansatzpunkte diskutiert, die noch nicht klinisch bestätigt sind.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1051/medsci/2026036).