Central origin of fatigability in Myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome revealed by multimodal neuroimaging.

28.07.2026 · NeuroImage. Clinical · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese kleine Studie untersuchte, ob die schnelle Muskelermüdung bei ME/CFS ihre Ursache im Gehirn (zentral) oder direkt in den Muskeln (peripher) hat. Dafür machten 15 ME/CFS-Erkrankte und 19 gesunde Vergleichspersonen einen Handkraft-Test. Während sie die Kraft halten mussten, wurden gleichzeitig die Muskelaktivität im Arm und die Gehirnaktivität (mittels Gehirnstrommessung und Kernspintomografie) gemessen. Das Ergebnis: ME/CFS-Betroffene konnten zu Beginn genauso viel Maximalkraft aufbringen wie Gesunde, ermüdeten aber deutlich schneller. Bei Gesunden steigerte das Gehirn seine Aktivität stetig, um die Muskeln trotz Ermüdung weiter anzutreiben. Bei den ME/CFS-Erkrankten blieb diese steigende Gehirnaktivität aus. Die Signale vom Gehirn an die Muskeln verstärkten sich nicht. Das deutet darauf hin, dass die schnelle Ermüdbarkeit bei ME/CFS vor allem durch Steuerungs-Mechanismen im Gehirn entsteht und nicht an einer fehlenden Muskelkraft an sich liegt. Da die Teilnehmerzahl sehr gering war, sind die Ergebnisse noch vorläufig und müssen in größeren Studien bestätigt werden.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.nicl.2026.104041).

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