Diese Studie aus zwei deutschen Gesundheitsämtern (Köln, Augsburg) untersuchte 731 Kinder bis 15 Jahre mit bestätigter Corona-Infektion im Jahr 2021. Eltern füllten Fragebögen zu Krankheitsverlauf, Vorerkrankungen, sozialen Faktoren und anhaltenden Beschwerden (länger als 4 Wochen) aus. Ergebnis: 9,6% der Kinder hatten einen schweren Krankheitsverlauf. Der einzige klare Risikofaktor dafür war eine bereits bestehende chronische Erkrankung – diese Kinder hatten ein fast sechsfach höheres Risiko für einen schweren Verlauf. Übergewicht zeigte einen Trend, war aber statistisch nicht eindeutig. Bei den Langzeitfolgen (Long COVID) waren höheres Alter, chronische Vorerkrankungen und ein schwererer akuter Verlauf mit häufigeren anhaltenden Symptomen verbunden, besonders Erschöpfung (Fatigue), Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme. Die Studie ist eine Querschnittsuntersuchung, das heißt, sie zeigt nur eine Momentaufnahme und kann keine Ursache-Wirkung-Beziehungen beweisen. Die Autoren betonen, dass diese Ergebnisse vorläufig sind und in zukünftigen Studien, die Kinder über längere Zeit begleiten, überprüft werden müssen. Sie schlagen vor, Kinder mit schwerem Verlauf oder Vorerkrankungen
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12887-026-06724-7).