Diese kleine Studie untersuchte Jugendliche (12-18 Jahre) mit Post-COVID-Syndrom, also anhaltenden Symptomen nach einer Corona-Infektion wie Erschöpfung, Kopfschmerzen, Atemnot und Konzentrationsproblemen. 32 Teilnehmende wurden zufällig entweder der üblichen Behandlung oder einer zusätzlichen Intervention zugeteilt, die aus Gesprächstherapie (narrative Therapie) und Atemtraining bestand, da bei 84% der Jugendlichen gestörte Atemmuster als Ursache für Atembeschwerden festgestellt wurden. Ziel war vor allem zu prüfen, ob dieses Programm praktisch umsetzbar und für die Jugendlichen akzeptabel ist - nicht primär, ob es wirkt. Das Feedback der Teilnehmenden war positiv, 14 von 17 schlossen das Programm ab. Bei vielen gemessenen Werten (z.B. Erschöpfung, Lebensqualität) zeigte sich über die Zeit eine Verbesserung - jedoch in beiden Gruppen gleich stark, das heißt die Intervention selbst brachte keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber der Standardbehandlung. Die Autoren schließen, dass sich Post-COVID-Symptome bei Jugendlichen oft von selbst mit der Zeit bessern. Die Studie ist sehr klein und diente hauptsächlich der Machbarkeitsprüfung, keine gesicherten Wirksamkeitsaussagen möglich.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00431-026-06840-7).