Diese Studie untersuchte kleine Partikel im Blut, sogenannte extrazelluläre Vesikel (winzige Bläschen, die Zellen zur Kommunikation freisetzen), von Frauen mit ME/CFS – darunter Post-COVID-ME/CFS und ME/CFS nach anderen Infektionen – im Vergleich zu gesunden Personen. Die Forscher analysierten die Proteine und Erbgut-Schnipsel (miRNAs) in diesen Bläschen. Sie fanden Unterschiede bei bestimmten Eiweißstoffen (u.a. Hämoglobin-Untereinheit alpha und einem Protein namens IGFBP-ALS) sowie eine verringerte Menge einer bestimmten miRNA (hsa-let-7b-5p) bei Post-COVID-ME/CFS-Patientinnen. Diese verringerte miRNA-Menge stand im Zusammenhang mit stärkerer körperlicher Beeinträchtigung, mehr Erschöpfung, Schmerzen und Immunaktivierung. Die Studie ist sehr klein (nur 10-15 Personen pro Gruppe) und daher vorläufig. Sie liefert aber Hinweise auf mögliche biologische Marker, die künftig helfen könnten, ME/CFS objektiver zu diagnostizieren und Patientengruppen besser zu unterscheiden. Es handelt sich um Grundlagenforschung, keine Behandlungsmethode.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms27052314).