Single-cell analysis reveals immune remodeling of monocytes, NK cells, T cell exhaustion, and Galectin-9-associated depletion of gamma delta and mucosal-associated invariant T cells in Long COVID with ME/CFS.

01.01.2026 · Frontiers in immunology · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte Blutzellen von Frauen mit Long Covid und ME/CFS-Symptomen, 12 Monate nach einer Corona-Infektion, mittels moderner Einzelzell-Analyse (misst Gen-Aktivität einzelner Zellen). Verglichen wurde mit genesenen Personen und mit Daten von Menschen mit ME/CFS ohne Corona-Auslöser. Ergebnis: Bei Long-Covid-ME/CFS gab es deutliche Veränderungen im Immunsystem: weniger bestimmte Abwehrzellen (u.a. sogenannte MAIT- und gamma-delta-T-Zellen, die Schleimhäute schützen), erschöpfte T-Zellen, veränderte natürliche Killerzellen mit geringerer Abwehrkraft, aktivierte B-Zellen, veränderte Blutplättchen und Fresszellen mit mehr entzündungsfördernden und weniger aufräumenden Eigenschaften. Ein Molekül namens Galectin-9 scheint über die Bindung an TIM-3 am Verlust bestimmter Abwehrzellen beteiligt zu sein. Bei ME/CFS ohne Corona-Bezug waren die Veränderungen schwächer und teils anders (z.B. mehr regulatorische T-Zellen, andere B-Zell- und Blutplättchen-Auffälligkeiten). Die Studie deutet auf eine dauerhafte, überaktive und fehlgesteuerte Immunantwort bei Long-Covid-ME/CFS hin, die sich von klassischem ME/CFS unterscheidet. Die Untersuchung ist aufwendig, aber mit kleiner Teilneh

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fimmu.2026.1745933).

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