Dieser Übersichtsartikel untersucht, ob niedrig-dosierte ionisierende Strahlung (z.B. aus medizinischer Bildgebung oder Umweltquellen) Mechanismen auslösen könnte, die den Symptomen von ME/CFS ähneln. Die Autoren vergleichen bekannte Zellreaktionen auf solche Strahlung mit typischen ME/CFS-Merkmalen wie gestörter Energieproduktion in den Mitochondrien (den 'Kraftwerken' der Zelle), Immunveränderungen und Entzündungen im Nervensystem. Sie benennen mögliche biologische Marker, die beide Bereiche verbinden könnten, etwa ein Eiweiß namens CD38 (beeinflusst Immunzellen und einen wichtigen Energiestoff namens NAD+), ein Transportprotein für Aminosäuren in Mitochondrien, sowie ein Protein namens Alpha-Synuclein, das Entzündungssignale auslösen kann. Es handelt sich um ein rein theoretisches Modell, gestützt auf frühere Laborstudien mit bestrahlten Zellen – es wurden keine eigenen Experimente mit ME/CFS-Patienten durchgeführt. Die Autoren schlagen vor, diese Zusammenhänge künftig gezielt zu erforschen, etwa durch Bluttests, Zellstudien und mögliche Studien zu Medikamenten, die auf CD38 oder NAD+ wirken. Es gibt derzeit keine bestätigten Ergebnisse oder Behandlungsempfehlungen – die Arbeit
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