Who receives a diagnostic label for fibromyalgia, chronic fatigue syndrome, and irritable bowel syndrome? A study in the lifelines cohort.

01.06.2026 · Journal of psychosomatic research · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte, wer trotz erfüllter Diagnosekriterien tatsächlich eine offizielle Diagnose für sogenannte funktionelle Körperbeschwerden erhält - dazu zählen Fibromyalgie, Chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) und Reizdarmsyndrom. Das sind Erkrankungen mit anhaltenden, belastenden Symptomen, die sich nicht vollständig durch bekannte körperliche Befunde erklären lassen. Grundlage war eine große niederländische Bevölkerungsstudie mit über 150.000 Teilnehmenden, von denen rund 10.000 die Diagnosekriterien für mindestens eine dieser Erkrankungen erfüllten. Ergebnis: Nur ein kleiner Teil hatte tatsächlich eine entsprechende Diagnose erhalten - bei ME/CFS waren es nur 14,2 Prozent, bei Fibromyalgie 25,2 Prozent und bei Reizdarm 47,6 Prozent. Frauen, Menschen mit niedrigerer Bildung, mit anderen psychischen Diagnosen, mit weiteren körperlichen Begleiterkrankungen sowie häufigerer Gesundheitsversorgung erhielten eher eine Diagnose. Ältere Menschen, Raucher und Personen mit Depressionen oder Angststörungen erhielten seltener eine Diagnose. Wer eine Diagnose erhielt, hatte im Schnitt eine geringere Lebensqualität, mehr Angst vor Krankheit und eine geringere körperliche (aber nic

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.jpsychores.2026.112609).

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