Charting the circulating proteome in ME/CFS using cross-system profiling to uncover mechanistic insights.

17.03.2026 · Cell reports. Medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte das Blutserum von 50 ME/CFS-Erkrankten und 29 gesunden Personen mittels einer speziellen Labormethode (Aptamer-basierte Proteomik), die über 7.300 verschiedene Eiweiße (Proteine) gleichzeitig messen kann. Ziel war es, Unterschiede im Proteinmuster zu finden, die Hinweise auf die Krankheitsmechanismen liefern könnten. Ergebnis: Über 1.800 Proteine unterschieden sich zwischen beiden Gruppen deutlich, auch nach strenger statistischer Korrektur blieben 845 Unterschiede bestehen. Auffällig war: Proteine, die von Zellen nach außen abgegeben werden (sezerniert), waren bei ME/CFS-Patienten vermehrt vorhanden, während Proteine aus dem Zellinneren, besonders aus der Skelettmuskulatur, verringert waren. Zudem zeigten sich Veränderungen bei Immunzellen, etwa eine reduzierte Aktivität bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutrophile). Die Muster deuten auf ein verändertes Zusammenspiel von Immunsystem, Entzündung, Blutgefäßen und Stoffwechsel hin. Ein Teil der Ergebnisse wurde mit einer zweiten Labormethode bestätigt. Die Studie ist mit knapp 80 Teilnehmenden noch klein und liefert erste Hinweise, keine endgültigen Erklärungen. Sie könnte aber helfen, künftig Biomarker (me

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.xcrm.2026.102647).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen