Diese Studie hat vorhandene Daten zu Gen- und Proteinaktivität bei ME/CFS aus verschiedenen früheren Untersuchungen (Datenbank mapMECFS und die DecodeME-Genstudie) erneut ausgewertet, um wiederkehrende Muster zu finden. Im Fokus standen die Mitochondrien - die 'Kraftwerke' der Zellen, die Energie bereitstellen. Zwei bestimmte Mitochondrien-Gene (MT-RNR1 und MT-RNR2) zeigten in zwei Studien bei ME/CFS-Betroffenen eine geringere Aktivität, während in einer anderen Studie Mitochondrien-Gene in Blutplättchen erhöht aktiv waren. Das deutet insgesamt auf eine gestörte Funktion der Mitochondrien bei ME/CFS hin. Zusätzlich wurde geschaut, welche bereits zugelassenen Medikamente an den betroffenen Genen ansetzen könnten: In Muskeldaten fanden sich 107 solcher Wirkstoffe für 26 Gene (u.a. mit Bezug zu Mitochondrien-Unterstützung und Immunregulation), in den GWAS-Daten 83 Wirkstoffe für 24 Gene (u.a. mit Bezug zu Energiestoffwechsel). Wichtig: Die einzelnen Studien stimmten kaum in den genauen betroffenen Genen überein - nur das übergeordnete Muster einer Mitochondrien-Störung war konsistent. Die Autoren betonen, dass größere Studien nötig sind, um verlässlichere Ergebnisse zu erhalten. Es ha
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms27041997).