Diese Studie untersuchte ein virtuelles Rehabilitationsprogramm für Menschen mit Post-COVID-Syndrom (PCS), also anhaltenden Beschwerden nach einer Corona-Infektion. 48 Erwachsene nahmen teil, 36 wurden am Ende ausgewertet. Das Programm wurde von Ergotherapie und Physiotherapie geleitet und bot praktische Alltagsstrategien, Austausch mit anderen Betroffenen und Anleitung zur besseren Bewältigung des Alltags. Die Teilnehmenden dienten als eigene Vergleichsgruppe: Zunächst gab es eine 6-wöchige Wartezeit ohne Intervention, danach 6 Wochen Reha. Während der Wartezeit veränderten sich Symptome (gemessen mit Fragebögen zu Erschöpfung und Alltagsfunktion) kaum. Nach der Reha zeigten sich jedoch deutliche Verbesserungen bei Erschöpfung und weiteren PCS-Symptomen. Wichtig: Es handelt sich um eine kleine, vorläufige Studie ohne unabhängige Kontrollgruppe, sodass andere Faktoren (z. B. natürlicher Krankheitsverlauf, Erwartungseffekte) die Ergebnisse mitbeeinflusst haben könnten. Die Studie bezieht sich auf Post-COVID, nicht direkt auf ME/CFS, wobei es Überlappungen bei Symptomen wie Erschöpfung gibt. Ob ähnliche Ansätze bei ME/CFS wirken oder sogar schaden könnten (z. B. durch Belastungsintol
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1177/03080226251375316).