Diese kleine Fallserie beschreibt 5 ME/CFS-Patienten, die zusätzlich am Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) litten – einer Störung, bei der Mastzellen (Immunzellen) überaktiv sind und Entzündungsstoffe freisetzen, was Symptome wie Hautausschlag, Bauchprobleme oder Kreislaufbeschwerden auslösen kann. Untersucht wurde die Einnahme des Medikaments Cromolyn-Natrium (ein Mastzellstabilisator) in hoher Dosierung (1600–2400 mg täglich statt der üblichen 800 mg), verteilt über den Tag in kleinen Schlucken statt in wenigen Einzeldosen. Ziel war es, die Einnahme zu vereinfachen und die Wirkung zu verbessern, wenn die Standarddosis nicht ausreichte. Bei allen 5 Patienten besserten sich die MCAS-Symptome unter diesem höheren, über den Tag verteilten Dosierschema, wobei die Dosis noch innerhalb der von der US-Arzneimittelbehörde als sicher eingestuften Grenzen lag. Wichtig: Es handelt sich um eine sehr kleine, rückblickende Beobachtung ohne Kontrollgruppe – die Ergebnisse sind vorläufig und müssen erst in größeren Studien überprüft werden. Die Studie betrifft nicht ME/CFS direkt, sondern eine begleitende Mastzell-Erkrankung, die bei manchen Betroffenen zusätzlich auftritt.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.7759/cureus.102064).