Assessment of dynamic cerebral blood flow changes during cognitive tasks in patients with post-COVID-19 syndrome.

01.01.2026 · Brain communications · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte die Durchblutung des Gehirns bei geistiger Anstrengung, da bei Post-COVID-Syndrom und ME/CFS oft 'Brainfog' auftritt. Mittels einer speziellen Nahinfrarot-Messmethode (fNIRS) wurde die Durchblutung im Stirnhirn von 12 Post-COVID-Patienten, 12 Herzpatienten und 12 gesunden jungen Menschen während Konzentrationsaufgaben gemessen. Dabei wurde geschaut, wie gleichmäßig bzw. wechselhaft die Durchblutung über die Zeit (zeitliche Variabilität) und über verschiedene Hirnbereiche (räumliche Variabilität) verlief. Ergebnis: Post-COVID-Patienten zeigten eine geringere zeitliche, aber höhere räumliche Schwankung der Durchblutung als die Herzpatienten. Diese ungleichmäßigere Verteilung war mit langsameren Reaktionen und mehr Fehlern bei den Denkaufgaben verbunden. Die Autoren schließen daraus, dass die Blutversorgung des Gehirns bei Post-COVID-Syndrom unter geistiger Belastung gestört ist, was zur geistigen Erschöpfung beitragen könnte. Die Studie ist sehr klein und vorläufig, liefert aber eine mögliche Messmethode, die auch für ME/CFS interessant sein könnte, da ähnliche Symptome auftreten. Es wurden keine ME/CFS-Patienten direkt untersucht.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1093/braincomms/fcag036).

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