Diese Studie fasst zahlreiche frühere Untersuchungen (eine sogenannte Meta-Analyse mit 1.337 Studien) zusammen, die emotionale und Verhaltensprobleme bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen körperlichen Erkrankungen untersuchten – gemessen mit einem standardisierten Fragebogen-System. Verglichen wurden Kinder mit solchen Erkrankungen mit gesunden Gleichaltrigen. Ergebnis: Kinder mit chronischen Erkrankungen zeigten im Schnitt mehr 'nach innen gerichtete' Probleme (z.B. Angst, Traurigkeit), mehr 'nach außen gerichtete' Probleme (z.B. aggressives Verhalten) und insgesamt mehr Verhaltensauffälligkeiten als gesunde Kinder. Besonders auffällig: Bei Kindern mit chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) waren die nach innen gerichteten Probleme (also emotionale Belastung) am stärksten ausgeprägt im Vergleich zu allen anderen untersuchten Erkrankungen. Eltern berichteten dabei oft mehr Probleme als die Jugendlichen selbst. Die Autoren empfehlen, Kinder mit chronischen Erkrankungen regelmäßig auf psychische Belastung zu untersuchen. Wichtig: Die Studie zeigt Zusammenhänge, keine Ursachen – sie sagt nichts über Behandlungen aus und bewertet nicht, ob die psychische Belastung Ursache oder
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1093/jpepsy/jsag007).