Die Studie untersucht, warum schwer erkrankte ME/CFS‑Patient*innen Muskelschwäche, Schmerzen, Zuckungen (Faszikulationen) und Krämpfe haben. Die Forscher*innen schließen neurologische Ursachen aus und vermuten ein Problem in den Muskelfasern selbst. Sie schlagen vor, dass das Natrium‑Kalium‑Pump‑Enzym (Na⁺/K⁺‑ATPase), das normalerweise Natrium aus der Zelle und Kalium hinein transportiert, bei diesen Patient*innen zu wenig arbeitet. Dadurch sammelt sich Natrium im Muskel an, was die Zellmembran depolarisiert (die elektrische Spannung wird weniger negativ). Diese Depolarisation macht die Muskeln überempfindlich, führt zu unkontrollierten Zuckungen und schwächt die Kraftübertragung. Gleichzeitig kehrt der Natrium‑Kalzium‑Austauscher um und lässt zu viel Kalzium in die Zelle, was die Mitochondrien (Kraftwerke) schädigt. Beschädigte Mitochondrien liefern weniger Energie für die Natrium‑Kalium‑Pumpe, wodurch das Problem sich selbst verstärkt. Die Autoren zeigen, dass ein einziger Defekt – die gestörte Natrium‑Kalium‑Pumpe – viele der muskulären Beschwerden bei schwerem ME/CFS erklären könnte. Die Arbeit ist jedoch theoretisch und basiert auf früheren Beobachtungen; es handelt sich nicht
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fphys.2025.1693589).