Diese Studie untersucht, ob Antikörper (Immunglobuline, IgG) aus dem Blut von ME/CFS-Betroffenen Zellen schädigen können. Die Forscher isolierten IgG aus dem Blut von 39 ME/CFS-Patient*innen, 15 Post-COVID-ME/CFS-Betroffenen, 20 MS-Patient*innen und 41 gesunden Personen und testeten die Wirkung auf Blutgefäß-Zellen (Endothelzellen) im Labor. Ergebnis: IgG von ME/CFS-Betroffenen führte dazu, dass sich die Mitochondrien (die 'Kraftwerke' der Zelle) in kleinere Bruchstücke aufteilten und der Energiestoffwechsel der Zellen sich veränderte - allerdings ohne dass die Fähigkeit der Zellen, Energie (ATP) herzustellen, verloren ging. Dieser Effekt verschwand, wenn man die Antikörper in ihre Bestandteile zerlegte, außer bei einem bestimmten Fragment (Fab), das den Effekt allein auslösen konnte. Zudem beeinflusste das IgG die Ausschüttung von Entzündungsstoffen in Immunzellen gesunder Spender*innen, und zwar bei ME/CFS und Post-COVID-ME/CFS auf unterschiedliche Weise. Die Studie ist noch früh im Forschungsprozess und beruht auf Zellkulturen, nicht auf Patient*innen selbst. Sie liefert aber einen möglichen Hinweis darauf, dass fehlgeleitete Antikörper bei ME/CFS eine Rolle bei Zellstress und E
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.bbih.2026.101187).