Dieser Übersichtsartikel fasst den aktuellen Forschungsstand zu Fatigue (starke Erschöpfung) zusammen, ohne eigene neue Experimente durchzuführen. Die Autoren erklären, dass Fatigue durch ein Zusammenspiel mehrerer Körpersysteme entsteht: gestörter Energiestoffwechsel in den Zellen, oxidativer Stress (Zellschäden durch aggressive Sauerstoffverbindungen), Probleme der Mitochondrien (den 'Kraftwerken' der Zellen), Störungen im Zusammenspiel von Nervensystem, Hormonen und Immunsystem, sowie ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Darmbakterien und Gehirn (Darm-Hirn-Achse). Fatigue tritt bei vielen Erkrankungen auf, unter anderem beim Chronischen Erschöpfungssyndrom (ME/CFS), bei Hormonerkrankungen, neurologischen und Autoimmunerkrankungen. Zur Behandlung wird ein individueller, fachübergreifender Ansatz mit mehreren beteiligten Berufsgruppen empfohlen, ergänzt durch Telemedizin (Behandlung per Video/Online), um die Versorgung zu verbessern. Die Autoren fordern mehr Forschung zu molekularen Mechanismen und bessere Messmethoden für Fatigue. Da es sich um eine reine Literaturübersicht ohne neue klinische Daten handelt, liefert die Arbeit keine direkten neuen Erkenntnisse, sondern ordnet bes
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3892/etm.2026.13086).