Diese Studie untersuchte 91 Personen mit ME/CFS, die nach einer COVID-19-Impfung (Post-Vaccination-Syndrom) oder nach einer COVID-19-Infektion (Long-COVID) erkrankt waren und einen Vitamin-D-Mangel oder eine Unterversorgung hatten. Eine Gruppe erhielt nur Vitamin-D-Präparate, die andere zusätzlich eine umfassende Begleitung: tägliche Vitamin-D-Einnahme, Ernährungsberatung, Sonnenlicht-Empfehlungen und Bewegung. Nach 12 Wochen hatte sich die Anzahl der ME/CFS-Symptome in der Begleitgruppe deutlich stärker verringert (im Schnitt um 6,7 Symptome) als in der reinen Vitamin-D-Gruppe (um 1,2 Symptome). Auch der Vitamin-D-Spiegel im Blut stieg in der Begleitgruppe stärker an. 16 von 46 Teilnehmenden der Begleitgruppe erfüllten am Ende die ME/CFS-Kriterien nicht mehr, in der Kontrollgruppe nur 1 von 45. Der Effekt zeigte sich sowohl bei Impf- als auch bei Infekt-bedingtem ME/CFS. Die Studie ist offen (nicht verblindet) durchgeführt worden, was die Ergebnisse weniger sicher macht, und sie betrifft nur Menschen mit nachgewiesenem Vitamin-D-Mangel. Weitere, größere und verblindete Studien sind nötig, um die Ergebnisse zu bestätigen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/nu18030521).