Diese Arbeit untersucht die Verbindung zwischen Darm und Gehirn (Darm-Hirn-Achse) bei ME/CFS und Long-COVID. Dabei spielen Veränderungen der Darmbakterien, Entzündungen im Gehirn und eine durchlässigere Darmwand eine Rolle. Zunächst wird ein Einzelfall beschrieben: Ein Long-COVID-Patient mit ME/CFS wurde mit Elektroakupunktur behandelt, die einen bestimmten Nerv (Nervus vagus) über einen Reflexpunkt am Unterschenkel stimulierte. Über 12 Wochen besserte sich seine Erschöpfung, zuerst Motivation und geistige Müdigkeit, später auch körperliche Erschöpfung. Anschließend wurden acht kontrollierte Studien (insgesamt 790 Teilnehmende) ausgewertet, die entweder das Darmmikrobiom (z.B. mit Synbiotika oder Pflanzenstoffen) oder Nervenstimulation (z.B. Hirnstromstimulation, TENS) bei ME/CFS oder Long-COVID testeten. Manche Ansätze zur Darmflora zeigten Verbesserungen bei Erschöpfung, ebenso die Kombination von Hirnstromstimulation mit Bewegungstraining. Einzelne Stimulationsmethoden allein zeigten kaum Wirkung. Wichtig: Es handelt sich um einen einzelnen Fallbericht plus eine Übersicht kleiner, sehr unterschiedlicher Studien – kein Beweis für Wirksamkeit. Größere, sorgfältig geplante Studien
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-026-07807-w).