In dieser Studie wurde untersucht, ob eine App namens 'Pace Me' zusammen mit einem Fitness-Armband Menschen mit Long-COVID hilft, ihre Energie besser einzuteilen ('Pacing'). Die App warnte Nutzer, wenn sie 50%, 75% oder 100% ihres persönlichen täglichen 'Energiebudgets' erreicht hatten. Über 6 Monate wurden 250 Teilnehmende zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe nutzte App plus Tracker mit Warnhinweisen, die andere nur eine einfache App ohne Warnungen. Gemessen wurde vor allem die sogenannte Post-Exertional Malaise (PEM) - die typische Symptomverschlechterung nach Anstrengung. Ergebnis: Es gab keinen messbaren Unterschied zwischen beiden Gruppen - die Warnhinweise brachten also keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber der einfachen App. Die Forschenden vermuten, dass viele Long-COVID-Betroffene sich ohnehin von selbst erholen, was einen möglichen Effekt der App überdeckt haben könnte. Sie schlagen vor, ein solches Energiemanagement-Konzept künftig bei Erkrankungen ohne solche spontanen Erholungsraten zu testen, etwa bei ME/CFS. Die Studie bezieht sich also direkt auf Long-COVID, nicht auf ME/CFS-Patienten selbst, liefert aber Hinweise für zukünftige Pacing-Tools.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41467-025-64831-y).