Shared autonomic phenotype of long COVID and myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome.

01.01.2026 · PloS one · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie verglich Long-COVID-Patienten mit ME/CFS-Patienten, gesunden Kontrollpersonen und Patienten mit hEDS (einer Bindegewebserkrankung mit überbeweglichen Gelenken). Untersucht wurden Funktionen des autonomen Nervensystems (das unbewusst Kreislauf, Verdauung etc. steuert), die Durchblutung des Gehirns, kleine Nervenfasern in der Haut und Blutwerte. Ergebnis: Long COVID und ME/CFS zeigten sich sehr ähnlich – bei über 85% beider Gruppen war die Hirndurchblutung im Stehen verringert und das autonome Nervensystem gestört. Bei über der Hälfte fand sich eine Schädigung kleiner Nervenfasern. Auch Kreislaufprobleme wie das POTS-Syndrom (Herzrasen beim Aufstehen) traten ähnlich häufig auf. Blutwerte unterschieden die beiden Erkrankungen nicht. Patienten mit hEDS hatten stärkere Nervenschäden als beide anderen Gruppen. Die Studie deutet darauf hin, dass Long COVID und ME/CFS möglicherweise ähnliche körperliche Ursachen haben, auch wenn die genauen Mechanismen noch unklar sind. Die Studie basiert auf Krankenakten aus einem einzigen Zentrum und ist nicht experimentell – weitere Forschung ist nötig, um die Zusammenhänge zu bestätigen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0341278).

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