Response to the Comment by Steinkirchner et al. On the Article "Variation in Repeated Handgrip Strength Testing Indicates Submaximal Force Production in Patients With Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome".

01.01.2026 · European journal of neurology · Zusammenfassung auf Deutsch

Dies ist eine wissenschaftliche Erwiderung auf eine Kritik zu einer früheren Studie über Handkraft-Messungen bei ME/CFS. In der Ursprungsstudie wurde untersucht, ob Patient:innen bei wiederholten Griffkraft-Tests eine auffällige Schwankung (Variationskoeffizient) zeigen, die auf eine 'unvollständige' Kraftanstrengung hindeutet - jedoch nicht wegen mangelnder Motivation, sondern weil die Kraftdosierung im Körper komplexer geregelt werden muss, etwa bei Schmerzen oder Bewegungsangst. Kritiker bemängelten die statistische Methode und Vergleichbarkeit mit älteren Studien. Der Autor verteidigt seine Methode: Er betont, dass er die Schwäche der Patient:innen nie als Unwilligkeit gedeutet hat, sondern als Hinweis auf zentrale (im Gehirn/Nervensystem liegende) Ermüdungsprozesse statt reiner Muskelschwäche. Er liefert zusätzliche technische Details zur Berechnung und räumt ein, dass bei stärker betroffenen Patient:innen die Ergebnisse anders ausfallen könnten. Es handelt sich um eine rein methodische Fachdiskussion ohne neue Patientendaten oder Behandlungsergebnisse. Für Betroffene ist sie vor allem insofern interessant, als sie unterstreicht, dass gemessene 'Schwäche' bei ME/CFS nicht als

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