In dieser Studie wurde mit einem besonders starken Hirnscanner (7-Tesla-MRT) untersucht, wie sich die Vernetzung verschiedener Hirnregionen bei geistiger Ermüdung verhält. 32 ME/CFS-Betroffene, 19 Menschen mit Long Covid und 27 gesunde Kontrollpersonen führten zweimal einen Konzentrationstest (Stroop-Test) durch – einmal vor und einmal nach Eintreten von Erschöpfung. Gemessen wurde die 'funktionelle Konnektivität', also wie stark verschiedene Hirnareale zeitgleich aktiv sind und zusammenarbeiten. Ergebnis: Gesunde zeigten nach der Ermüdung eine verstärkte Vernetzung in tieferen Hirnregionen, was auf verstärktes Engagement beim Aufgabenlösen hindeutet. Bei ME/CFS- und Long-Covid-Betroffenen war die Vernetzung dagegen vermindert oder gestört, besonders zwischen Regionen, die mit Motivation, Belohnung und Gedächtnis zusammenhängen (z.B. Hippocampus und Nucleus accumbens). Diese Auffälligkeiten hingen mit den berichteten Denkschwierigkeiten und bei ME/CFS auch mit der Krankheitsdauer zusammen. Die Autoren vermuten, dass eine gestörte Kommunikation zwischen Hirnregionen zur Erschöpfung und den kognitiven Problemen beiträgt. Die Studie ist klein und liefert erste Hinweise, keine gesicher
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-026-07708-y).