Exploring a genetic basis for the metabolic perturbations in ME/CFS using UK biobank.

16.01.2026 · iScience · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie hat die Erbanlagen (Gene) von 875 ME/CFS-Betroffenen und über 36.000 gesunden Menschen mit Daten aus der britischen Biobank verglichen. Ziel war herauszufinden, ob bestimmte genetische Merkmale mit veränderten Stoffwechselwerten im Blut zusammenhängen, etwa mit Fettmolekülen (Lipiden) und Transportpartikeln für Fette (Lipoproteine). Es zeigten sich 112 auffällige Zusammenhänge zwischen Genvarianten und Blutwerten bei ME/CFS-Betroffenen, gegenüber über 4000 bei den gesunden Vergleichspersonen. Zwei Genorte (HSD11B1 und SCGN) waren speziell bei ME/CFS mit bestimmten Fettwerten verknüpft. Zudem fanden sich Unterschiede an Genorten, die mit dem Immunsystem zu tun haben (ADAP1, NR1H3, CD40). Die Auswertung deutet darauf hin, dass viele Gene mit jeweils kleinem Einfluss gemeinsam den Stoffwechsel bei ME/CFS beeinflussen könnten – betroffen sind vor allem Fettstoffwechsel, Botenstoff-Transport im Nervensystem und Entzündungsprozesse. Die Studie ist explorativ und die ME/CFS-Gruppe vergleichsweise klein; die Ergebnisse liefern erste Hinweise auf eine genetische Mitursache der unterschiedlichen Krankheitsverläufe, sind aber noch nicht für Diagnose oder Behandlung nutzbar.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.isci.2025.114316).

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