Virus-induced endothelial senescence as a cause and driving factor for ME/CFS and long COVID: mediated by a dysfunctional immune system.

09.01.2026 · Cell death & disease · Zusammenfassung auf Deutsch

Dieser Fachartikel stellt eine theoretische Erklärung (kein Experiment mit Patientendaten) für ME/CFS und Long Covid vor. Die Autoren vermuten: Eine Virusinfektion schädigt die Innenwand der Blutgefäße (Endothel) und versetzt diese Zellen in einen dauerhaften 'Alarmzustand' namens Zellalterung (Seneszenz). Solche seneszenten Zellen schütten entzündungsfördernde, gefäßverengende und gerinnungsfördernde Botenstoffe aus. Ein fehlerhaftes Immunsystem kann diese veränderten Zellen offenbar nicht mehr richtig beseitigen, wodurch der Zustand chronisch wird. Betrifft dies Blutgefäße im Gehirn, Darm oder Muskeln, könnte das viele typische Beschwerden erklären: verminderte Durchblutung des Gehirns, Belastungsintoleranz (PEM), Verdauungsprobleme und Erschöpfung. Die Theorie soll erklären, warum die Erkrankung so viele Körpersysteme betrifft und warum es verschiedene Untertypen gibt. Es handelt sich um ein Erklärungsmodell auf Basis bestehender Forschung, nicht um eine neue klinische Studie – die Hypothese muss noch experimentell überprüft werden. Ziel ist es, künftige Forschung zu Biomarkern und Behandlungen anzuregen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41419-025-08162-2).

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