Diese Studie an 181 Patienten einer Long-COVID-Klinik in New York vergleicht drei Gruppen: Menschen mit Long COVID und ME/CFS, Long COVID ohne ME/CFS, und Patienten mit 'PACVS' (anhaltenden Beschwerden nach COVID-19-Impfung). Ziel war es, Symptommuster und Auffälligkeiten im Immunsystem (z.B. Autoantikörper, Botenstoffe) zu vergleichen. Erschöpfung war das häufigste Symptom, besonders bei ME/CFS-Patienten (100%), die insgesamt die meisten und schwersten Beschwerden in verschiedenen Körpersystemen zeigten. PACVS-Patienten hatten häufiger untypische Beschwerden wie Nervenschmerzen, Ohrgeräusche und Hautausschlag. Die Einschränkung im Alltag war bei ME/CFS und PACVS ähnlich stark, bei reinem Long COVID geringer. Alle Gruppen zeigten häufig auffällige Autoantikörper und erhöhte Entzündungswerte, PACVS-Patienten aber besonders häufig bestimmte Antikörper (Anticardiolipin-IgM, Anti-U1-RNP), was auf eine mögliche Autoimmunbeteiligung hinweist. Die Studie ist eine Querschnittsuntersuchung mit relativ kleiner Fallzahl und liefert daher vorläufige, aber interessante Hinweise auf Unterschiede zwischen diesen verwandten Erkrankungen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1093/cid/ciaf624).