Diese Studie untersuchte Zellkulturen aus B-Immunzellen (sogenannte lymphoblastoide Zelllinien), die aus Blutproben von 15 Frauen mit ME/CFS und 17 gesunden Frauen gewonnen wurden. Die Forschenden analysierten den Stoffwechsel dieser Zellen, insbesondere Fette (Lipide) und kleine Stoffwechselprodukte, und verglichen die Ergebnisse mit früheren Daten zu Genaktivität und Proteinen derselben Zellen. Ergebnis: In den ME/CFS-Zellen war ein bestimmter Fettbaustein (PC(O-38:4)) deutlich verringert und konnte die Krankheitsgruppe fast eindeutig von der gesunden Gruppe unterscheiden. Insgesamt zeigten die ME/CFS-Zellen mehr Fettansammlung, veränderte Fettmuster und eine Tendenz zu gesättigteren Fetten. Ein bestimmtes Enzym (PTDSS1), das am Fettstoffwechsel beteiligt ist, war in den ME/CFS-Zellen aktiver – dies passte zu früheren Gen- und Proteindaten. Die Studie deutet darauf hin, dass Immunzellen bei ME/CFS einen veränderten Fettstoffwechsel haben könnten, was die Funktion des Immunsystems beeinflussen könnte. Es handelt sich um eine kleine, frühe Laborstudie an Zellkulturen, keine Untersuchung an lebenden Patienten, und die Ergebnisse müssen erst in weiteren Studien mit echten Immunzellen
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-025-07620-x).