Low Vasopressin in Myalgic Encephalomyelitise/Chronic Fatigue Syndrome.

01.06.2026 · Endocrine practice : official journal of the American College of Endocrinology and the American Association of Clinical Endocrinologists · Zusammenfassung auf Deutsch

Viele ME/CFS-Betroffene berichten über starken Durst, häufiges Wasserlassen und Kreislaufprobleme beim Aufstehen. Diese Studie untersuchte bei 124 ME/CFS-Patienten den Wasserhaushalt des Körpers: gemessen wurden die Konzentration von Blut und Urin (Osmolalität) sowie das Hormon Vasopressin (steuert, wie viel Wasser die Nieren zurückhalten) bzw. dessen Ersatzmarker Copeptin. Ergebnis: Bei über der Hälfte der Patienten war das Blut zu konzentriert und der Urin zu verdünnt – ein Zeichen, dass der Körper zu wenig Wasser zurückhält. Bei 82 von 111 Patienten war Vasopressin im Blut nicht nachweisbar, obwohl es angesichts der Blutkonzentration eigentlich erhöht sein sollte. Copeptin lag bei allen im Normbereich, aber meist am unteren Rand. Bildgebung des Gehirns zeigte keine Auffälligkeiten in den hormonproduzierenden Hirnregionen. Die Autoren vermuten, dass eine dauerhaft zu niedrige Vasopressin-Ausschüttung – ähnlich wie bei einer bestimmten Form von Diabetes insipidus (einer Störung der Wasserregulation) – zu Symptomen wie Kreislaufproblemen bei ME/CFS beitragen könnte. Es handelt sich um eine beobachtende, vorläufige Studie ohne Kontrollgruppe; weitere Forschung ist nötig, um diesen M

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.eprac.2025.12.020).

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