Diese Übersichtsarbeit untersucht sogenannte epigenetische Veränderungen bei verschiedenen chronischen Schmerzerkrankungen, darunter auch ME/CFS, Fibromyalgie und Migräne. Epigenetik beschreibt Steuerungsmechanismen des Körpers, die bestimmen, wie aktiv bestimmte Gene sind, ohne die eigentliche DNA zu verändern. Solche Schalter werden oft durch Umwelt- und Lebensstilfaktoren beeinflusst. Die Forscher fassten zusammen, dass bei Betroffenen fehlerhafte Anpassungen (wie Veränderungen an der DNA-Methylierung oder speziellen RNA-Molekülen) auftreten. Diese Beeinträchtigungen betreffen vor allem Prozesse wie Entzündungen, das Immunsystem und die Reizweiterleitung im Nervensystem (darunter das Phänomen der zentralen Sensibilisierung, bei dem das Gehirn Schmerzen verstärkt wahrnimmt). Zudem wird diskutiert, wie epigenetische Marker als 'biologische Uhren' dienen könnten, um das Erkrankungsrisiko besser vorherzusagen oder den Krankheitsverlauf abzuschätzen. Es handelt sich hierbei jedoch um eine Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstands und nicht um eine klinische Studie mit neuen Behandlungsergebnissen. Konkrete Therapien für ME/CFS lassen sich daraus aktuell noch nicht direkt ablei
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