Diese Studie untersuchte 205 Beschäftigte im Gesundheitswesen an einem Universitätsklinikum in Tunesien auf chronische Erschöpfung. Per Fragebogen wurden Lebensqualität, Lebensgewohnheiten und psychische Gesundheit erfasst, zusätzlich wurde der Vitamin-D3-Spiegel gemessen. Ergebnis: 37,1% der Teilnehmenden zeigten chronische Erschöpfung, bei 11,2% erfüllten die Symptome die Kriterien für ME/CFS (myalgische Enzephalomyelitis/chronisches Erschöpfungssyndrom). Eine gute körperliche und seelische Lebensqualität wirkte schützend, während mittelschwere bis schwere Depression und Übergewicht (Adipositas) das Risiko für chronische Erschöpfung deutlich erhöhten. Der Vitamin-D-Spiegel hing dagegen nicht eigenständig mit chronischer Erschöpfung zusammen. Die Autor:innen schlussfolgern, dass Maßnahmen zum Schutz der psychischen und stoffwechselbezogenen Gesundheit von Klinikpersonal wichtig sind. Wichtig: Die Studie ist eine Querschnittsuntersuchung an einer relativ kleinen, speziellen Gruppe (Klinikpersonal in Tunesien), erfasst also nur eine Momentaufnahme und lässt keine Aussagen über Ursache-Wirkung zu. Für ME/CFS-Betroffene außerhalb dieser Berufsgruppe sind die Ergebnisse nur eingeschrän
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/healthcare13243245).