Proposed Mechanistic Axis of Infections and mTOR Hyperactivation: A Multidisciplinary Review of Immune, Rheumatologic, and Psychiatric Links.

25.11.2025 · Children (Basel, Switzerland) · Zusammenfassung auf Deutsch

Dieser Übersichtsartikel stellt eine theoretische Hypothese vor, keine neue experimentelle Studie. Die Autoren schlagen vor, dass ein Zellsignalweg namens mTOR (steuert Wachstum und Immunreaktionen von Zellen) das fehlende Bindeglied zwischen Infektionen und anhaltenden Beschwerden bei Kindern sein könnte, etwa bei Long COVID, ME/CFS und PANS/PANDAS (plötzliche neuropsychiatrische Symptome nach Infektionen). Die vorgeschlagene Kette: Eine Infektion aktiviert mTOR dauerhaft, wodurch Immunzellen entzündungsfördernd und teils autoimmun reagieren. Dies schwächt die Blut-Hirn-Schranke (die schützende Barriere zwischen Blut und Gehirn), sodass Entzündungsstoffe und Immunzellen ins Gehirn gelangen. Dort aktivieren sie mTOR erneut in Hirnzellen, was zu Entzündung, gestörten Nervenverbindungen und veränderten Botenstoffen führen soll. Die Autoren leiten daraus überprüfbare Vorhersagen ab und regen an, mTOR-bezogene Prozesse gezielt zu untersuchen. Wichtig: Es handelt sich um eine Zusammenschau bestehender Literatur und ein Denkmodell, nicht um neue Daten an Patienten - die Idee muss erst noch in Studien geprüft werden.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/children12121603).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen