Dieser Übersichtsartikel fasst den Wissensstand zu Long COVID zusammen, einer chronischen Erkrankung nach einer COVID-19-Infektion, die mindestens 3 Monate anhält. Weltweit sind schätzungsweise 80-400 Millionen Menschen betroffen, je nach Studie erkranken 5-20% nach einer Infektion daran, bei Krankenhauspatienten sogar bis zu 50%. Häufige Beschwerden betreffen Nervensystem und Psyche: Gedächtnisprobleme, Konzentrationsstörungen, Angst, Depression, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Nervenschäden, Geschmacks- und Geruchsstörungen, Schwindel mit unregelmäßigem Herzschlag sowie eine starke Verschlechterung nach Anstrengung (Post-Exertional Malaise), wie sie auch bei ME/CFS bekannt ist. Als mögliche Ursachen werden diskutiert: verbleibende Virusreste im Körper, Reaktivierung schlafender Herpesviren, ein gestörtes Gleichgewicht der Darmbakterien, Autoimmunreaktionen (Fehlsteuerung des Immunsystems gegen den eigenen Körper), Probleme mit Blutgerinnung und Blutgefäßen sowie eine dauerhaft aktivierte Immunabwehr. Da sich die Symptome von Patient zu Patient stark unterscheiden, betonen die Autoren, dass eine Behandlung individuell angepasst werden muss. Es handelt sich um eine Zusammenfassung
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41572-025-00674-7).