Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit Long COVID, das ähnlich wie ME/CFS bisher keine zugelassenen Behandlungen oder gesicherten Biomarker (messbare Krankheitszeichen im Körper) hat. Die Autoren geben Empfehlungen, wie klinische Studien zu Long COVID künftig besser gestaltet werden sollten. Sie schlagen fünf Punkte vor: genaue Erfassung des Ausgangszustands der Patienten, Beobachtung über die Zeit, Vergleich mit einer unbehandelten Kontrollgruppe, Berücksichtigung von Post-Exertional Malaise (PEM, die typische Verschlechterung nach Belastung) sowie eine ausgewogene Verteilung von Schweregrad und Krankheitsdauer zwischen den Studiengruppen. Zudem listen sie mögliche Messgrößen für zukünftige Studien auf, mit besonderem Fokus auf PEM. Es handelt sich nicht um eine klinische Studie mit Ergebnissen, sondern um ein Positionspapier mit methodischen Empfehlungen. Die Autoren betonen, dass mehr Forschungsgelder nötig sind, um verlässliche Messmethoden zu entwickeln und zu testen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.ebiom.2025.106083).