Dieser Übersichtsartikel fasst den aktuellen Forschungsstand zu ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Erschöpfungssyndrom) zusammen, basierend auf einer umfassenden Literatursuche in mehreren Fachdatenbanken bis August 2025. Die Diagnose stützt sich weiterhin hauptsächlich auf Symptome, da eindeutige Biomarker (messbare biologische Kennzeichen) fehlen. Als zentrale Ursachen werden Störungen des Immunsystems, oxidativer Stress (Zellschäden durch aggressive Sauerstoffverbindungen), Probleme der Mitochondrien (Zellkraftwerke) und Entzündungen im Nervensystem beschrieben. Bei der Behandlung werden verschiedene medikamentöse Ansätze (z.B. zur Immunregulation, gegen oxidativen Stress) sowie nicht-medikamentöse Methoden wie kognitive Verhaltenstherapie, Aktivitätsanpassung (Pacing) und traditionelle chinesische Medizin diskutiert. Wichtig: Die Autoren betonen, dass kognitive Verhaltenstherapie nur unterstützend wirkt, nicht heilend. Gestufte Bewegungstherapie (Graded Exercise Therapy) wird als schädlich eingestuft und daher nicht empfohlen. Die Studie fordert mehr Forschung zu Biomarkern und individuell angepassten Kombinationstherapien. Es handelt sich um eine Zusammenschau be
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-025-07506-y).