Die Arbeit untersucht, welche Fragebögen und Messinstrumente zur Erfassung der Symptome von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) derzeit verwendet werden. Da es keine verlässlichen Labor‑ oder Bildzeichen (Biomarker) für die Krankheit gibt, ist es wichtig, die Beschwerden standardisiert zu erfassen, damit Ärzte die Diagnose stellen und Studien vergleichbare Ergebnisse liefern können. Die Autor*innen haben in einer Literaturrecherche bis Juni 2024 alle relevanten Instrumente zu den Hauptsymptomen – anhaltende Erschöpfung, Verschlimmerung nach Anstrengung (post‑exertional malaise), kognitive Störungen, Schlafprobleme, Schmerzen, psychische Belastung, Kreislaufprobleme im Stehen (orthostatische Intoleranz) – zusammengetragen. Sie bewerteten jedes Werkzeug nach Zuverlässigkeit (wie beständig die Ergebnisse sind), Gültigkeit (ob es das misst, was es soll) und praktischer Anwendbarkeit. Die meisten Skalen sind zuverlässig, unterscheiden sich jedoch darin, wie empfindlich sie auf Veränderungen reagieren und wie spezifisch sie für ME/CFS sind. Die Autoren fordern einheitlichere, mehrdimensionale und digital bzw. objektiv validierte Messungen, um die Diagnosege
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fneur.2025.1618272).