Diese österreichische Studie untersuchte, ob eine übermäßige Aktivierung von Mastzellen (Immunzellen, die u.a. Histamin freisetzen) bei ME/CFS eine Rolle spielt. Dazu wurden zwei Datensätze ausgewertet: eine Online-Umfrage mit 687 Teilnehmenden und eine Krankenaktenanalyse von 383 Patient:innen. Ergebnis: Bis zu 25,3% der Betroffenen erfüllten im Krankheitsverlauf die Kriterien für ein sogenanntes Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS), wobei die Häufigkeit mit der Krankheitsdauer zunahm. Personen mit MCAS und gleichzeitiger Kreislaufregulationsstörung (orthostatische Intoleranz, z.B. POTS - ein zu starker Herzfrequenzanstieg beim Aufstehen) berichteten deutlich häufiger von Besserung durch auf Mastzellen gerichtete Therapien als Personen ohne MCAS. Auch bestimmte Herzmedikamente (sogenannte IF-Kanal-Blocker) wirkten bei MCAS-Patient:innen tendenziell besser, während Betablocker keinen Unterschied zeigten. Zudem trat POTS bei Menschen mit Mastzellproblemen deutlich häufiger auf. Die Studie legt nahe, dass eine Unterteilung von ME/CFS-Patient:innen nach Mastzell-Beteiligung helfen könnte, Behandlungen gezielter anzupassen. Wichtig: Die Daten beruhen teils auf Selbstauskünften und sind v
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/diagnostics15222828).