Understanding Comorbidities in Hypermobile Ehlers-Danlos Syndrome: Could a Viral Infection Lead to a Diagnosis?

24.10.2025 · medRxiv : the preprint server for health sciences · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese US-Studie mit Daten von über 23 Millionen Patienten untersuchte den Zusammenhang zwischen dem hypermobilen Ehlers-Danlos-Syndrom (hEDS, einer Bindegewebserkrankung mit überbeweglichen Gelenken) und Long COVID (anhaltende Beschwerden nach einer Corona-Infektion). Etwa 30.000 Personen mit hEDS wurden erfasst - die Erkrankung ist demnach häufiger als bisher angenommen (etwa 1 von 800 Menschen). Menschen mit hEDS infizierten sich nicht häufiger mit Corona, entwickelten aber deutlich öfter Long COVID. Besonders betroffen waren Personen, die zusätzlich unter Kreislaufproblemen beim Aufstehen (POTS), Mastzell-Beschwerden oder chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) litten - sie hatten die höchsten Long-COVID-Raten. Interessant: Viele Betroffene erhielten ihre hEDS-Diagnose erst nach einer Corona-Infektion, was darauf hindeutet, dass die Virusinfektion bereits vorhandene, aber unerkannte Symptome sichtbar machen kann. Zudem hatten hEDS-Patienten häufiger weitere Risikofaktoren wie Lungenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder Depressionen. Die Studie ist eine große Datenanalyse (retrospektiv), zeigt also nur statistische Zusammenhänge, keine Ursachen. Sie unterstreicht aber, dass h

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