Gaps in physiotherapy capacity to provide Long COVID rehabilitation care.

16.07.2026 · Respiratory medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurde untersucht, wie gut Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten für die Behandlung von Menschen mit Long COVID geschult sind. Dafür wurden 139 Fachkräfte in Kanada befragt. Das Ergebnis: Zwar hatte knapp die Hälfte (44 %) bereits Erfahrungen mit Long COVID, jedoch fühlten sich 69 % unsicher bei der Einschätzung und Behandlung der Krankheit. Während gutes Wissen zu Muskel- und Gelenkbeschwerden vorlag, fehlten Kenntnisse zu typischen Hauptsymptomen wie chronischer Erschöpfung (Fatigue) und Atemnot. Viele Befragte wünschten sich gezielte Fortbildungen – insbesondere zum Umgang mit der Belastungsintoleranz (Post-Exertional Malaise, kurz PEM, also der deutlichen Symptomverschlechterung nach geringer Anstrengung) und zum richtigen Einteilen der Kräfte (Pacing). Zudem wurden strukturelle Probleme wie Geld- und Personalmangel sowie fehlende Vernetzung festgestellt. Die Studie zeigt, dass Therapeuten besser geschult werden müssen, um Fehlbelastungen bei Betroffenen zu vermeiden. Da es sich um eine reine Umfrage mit einer überschaubaren Teilnehmerzahl aus einer Region handelt, sind die Ergebnisse nur eingeschränkt übertragbar.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.rmed.2026.109041).

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