Urinary Peptidomic Profiling In Post-Acute Sequelae of SARS-CoV-2 Infection: A Case-Control Study.

01.01.2026 · Proteomics · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte Urin-Proben von 50 Menschen mit Long-COVID-Folgeerscheinungen (PASC, anhaltende Beschwerden nach COVID-19) und verglich sie mit 50 Kontrollpersonen, darunter 42 Gesunde und 8 ME/CFS-Betroffene ohne Corona-Bezug. Mittels einer speziellen Analysemethode (Kapillarelektrophorese-Massenspektrometrie) wurden winzige Eiweißbruchstücke (Peptide) im Urin gemessen. Bei PASC-Patienten unterschieden sich 195 dieser Peptide deutlich von den Kontrollen, viele davon stammten von Kollagen (einem Strukturprotein im Bindegewebe). Aus diesen 195 Peptiden entwickelten die Forscher ein Erkennungsmuster namens PASC195, das PASC-Betroffene von anderen Gruppen sehr zuverlässig unterscheiden konnte. Die Ergebnisse deuten auf anhaltende Entzündungsprozesse, Veränderungen der Blutgerinnung und Schäden an den Blutgefäßinnenwänden hin. Computeranalysen legten nahe, dass Bewegung sowie bestimmte Medikamente (GLP-1-Wirkstoffe, Mineralokortikoid-Rezeptor-Blocker) möglicherweise helfen könnten – dies ist aber reine Theorie und nicht getestet. Die Studie ist klein und vorläufig; die ME/CFS-Gruppe diente nur als Vergleichsgruppe und wurde nicht im Detail analysiert. Für ME/CFS selbst liefert

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1002/pmic.70074).

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